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5000 Kilometer im Fluss

(Foto: Privat)

Er hat den Rhein durchschwommen, den Tennesee River und auch die Donau. Jeweils von der Quelle bis zur Mündung. In Kilometern gemessen sind das zusammen fast 5000 Kilometer. Die Rede ist von Prof. Andreas Fath, der vor kurzem zu Gast beim Lions Club Ostalb-Ipf war. Mit seinen spektakulären Aktionen macht Fath immer wieder auf die Verunreinigung des Wassers durch Mikroplastik aufmerksam, das weltweit zu einem immer komplexeren Thema wird. Bei den Lions stellte der „Wasserbotschafter“ seine letzte Aktion „cleandanube“, das Durchschwimmen der Donau, vor.  Der 58-jährige, der schon als Kind das Wasser als „sein“ Element erkannte und ein versierter Sportschwimmer ist, berichtete unter anderem von den Ergebnissen der regelmäßig genommen Wasserproben. Die Donau hat zehn Anrainerstaaten. Extrem auffällig war die Wasserverschmutzung, als er das Gebiet von Staaten durchschwamm, die keine EU-Mitglieder sind und in denen keine entsprechenden Vorschriften gelten. So werden in Serbien bisher keine Kläranlagen gebaut, so dass das Brauchwasser ungeklärt in die Donau gelangt. Teilweise musste Fath die Aktion für einige Kilometer unterbrechen, da es nicht mehr möglich war, in dem stark verunreinigten Wasser zu schwimmen. Die Wasseruntersuchungen zeigten alarmierende 2700 Teilchen pro Liter Donauwasser an. Überall – auf als auch unter Wasser – findet sich Plastikmüll. Um Faths Forschungsarbeit, seine Workshops und auch sein nächstes Projekt, das Durchschwimmen der Elbe (www.pureelbe.org), zu unterstützen, überreichte Lions Präsidentin Angelika Mahler am Ende der Veranstaltung eine Spende von 1000 Euro an Andreas Fath. Das Foto zeigt die Spendenübergabe.